Hintergrund

Über mich: Ich bin Designer mit kritischer Distanz zur eigenen Disziplin. Kreativer Campaigner, progressiver Organisator, rationell denkender Idealist. Meine Projekte folgen der Realität und gestalten sie mit.
Gewaltfreie Kommunikation, empathisches Teamwork und proaktives Konfliktmanagement sind wichtige Bestandteile meiner Arbeit. Und: ich kann auch mal einen Nagel in die Wand schlagen, mich von einem Hochhaus abseilen oder den Stall ausmisten – wenn’s das Konzept verlangt.

Und hier ein Zitat von Kalle Lasn (Adbuster Media Foundation), das mein Selbstverständnis als Designer auf den Punkt bringt:

»I am the tiller of the mindscape just like the farmer is the tiller of the soil and that’s why I nurture it and care for it and make sure that there will always be wilderness, diversity and freedom there. «

Wohin?

Wohin ich gehe:

„Ich suche stets neue verantwortungsvolle und fordernde Aufgaben, in denen ich meine Fähigkeiten voll einsetzen kann.“

Was sich nach einem abgedroschenen Bewerbungssatz anhört, stimmt für mich wirklich. Denn letztlich verfolge ich mit allen Aufgaben, die ich annehme, ein hochgestecktes Ziel: ich möchte die Welt ein kleines Stück weit verändern – und zwar in „die richtige“ Richtung. Auch wenn diese nicht immer ganz leicht zu finden ist oder ein paar Umwege nötig sind.

Sie haben diesbezüglich eine Karte oder einen Kompass übrig? Sie sehen die Möglichkeit, dass ich in Ihrem Projekt an der Lösung sozialer und politischer Fragen mitarbeiten kann? Dann schreiben Sie mir!

Sie vertreten eine Ausstellungs-Agentur, eine NGO oder ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen? Dann lesen Sie in diesem Blog-Eintrag, was ich für Sie tun kann.

Wo?

Wo ich stehe:

In den letzten Jahren konnte ich gleich zwei persönliche Lebensträume realisieren: In einem gammeligen Hippie-Van durch Neuseeland reisen – und für Greenpeace arbeiten. Beides hat sicherlich Ressourcen verbaucht – aber mich auch enorm weitergebracht.

Zu meinen Aufgaben bei Greenpeace gehörte einerseits klassisches Onlinemarketing und die Entwicklung von Web-Kampagnen. Darüber hinaus war ich an der Konzeption und Umsetzung einer Street Campaign zum Schutz des Sumatra-Tigers und des indonesischen Regenwaldes beteiligt und betreute diese auch auf der Straße.

Aktuell arbeite ich an diversen Ausstellungs- und Medienprojekten im Großraum München. Davon abgesehen ist eine weitere wichtige Mission, die Schönheit der Oberbayerischen Berge beim Klettern, Bergsteigen und Biken zu genießen. Neudeutsch nennt man das „Work-Life-Balance“ – für mich ist es eher die Herausforderung, das Leben zu genießen, während wir gleichzeitig tausende Flüchtlinge im Mittelmeer versinken lassen.

Woher?

Woher ich komme:

Der Grundstein meiner heutigen Arbeit
Geboren bin ich 1986 in Niederbayern, aufgewachsen auf einem historischen Vierseithof. Gemeinsam mit meinem Bruder gründete ich schon als Knirps ein „Greenteam“ und wir begeisterten unsere Freunde für das Thema Umweltschutz. Als Jugendlicher lebte ich mein Engagement in der Landesschülervertretung und der Jugendpresse aus. Dabei war ich u.a. langjähriger Chefredakteur unserer Schülerzeitung und später als Gründer (ViSdP) einer überregionalen und schulartenübergreifenden Zeitschrift für Schüler aktiv. Aus dieser Zeit sind mir insbesondere wertvolle Erfahrungen im Fundraising, in der medialen Kommunikation und der politischen Überzeugungsarbeit (z.B. im bayerischen Kultusministerium) geblieben.

Studium: Kommunikation, Organisation, Gestaltung
Nach dem Abi gab es zunächst einige Exkurse in die Kommunikationswissenschaft (LMU München), die Wirtschaftswissenschaften (Fernuni Hagen) und die Meeresbiologie (Tauchlehrerassistent auf Teneriffa). 2007 fand ich dann einen Studiengang, der mir die Möglichkeit gab, meine konzeptionellen und organisatorischen Stärken mit meiner Kreativität zu kombinieren. Im dualen Mediendesign-Studiengang der DHBW Ravensburg stand ich nun drei Jahre lang vor der Herausforderung, meine berufliche Tätigkeit beim ökologisch und sozial engagierten Outdoorausrüster VAUDE Sport (Abteilung Marketing) mit meinem Studium in Einklang zu bringen. In der beruflichen Tätigkeit konnte ich zahlreiche Einblicke in die PR-Welt, die Kampagnenarbeit und die Projektorganisation gewinnen.

Prägung meines Rollenbildes als Designer
Im Studium erforschte ich einstweilen die Frage, wie Designer in einer konsumorientierten Informationsgesellschaft ihrer enormen Verantwortung gerecht werden können. Vorbilder aus der Welt des Designs wie Kalle Lasn und Tibor Kalman prägten meine wissenschaftliche Arbeit. Auch meine Kollegin Hanna Martus hat mein gestalterisches Rollenbild mit ihrer hervorragenden Abschlussarbeit „BEWUSST-SIGN“ maßgeblich beeinflusst.

Mein Weg zum Projektleiter
Wie zuvor mein Abitur schloss ich 2010 auch mein Mediendesignstudium unter den Jahrgangsbesten ab. Kurz darauf gründete ich als „DER MEDIENBAYER“ mein eigenes Unternehmen mit Schwerpunkt Ausstellungsdesign. Seitdem gestalte ich neben Web- und Print-Projekten vor allem Museen und interaktive Exponate in Berlin, Graz, Hamburg, Wien und München. Dabei gewann ich u.a. wertvolle Einblicke in die Organisation von Großprojekten (z.B. DFB-Fußballmuseum, Gesamtbudget ca. 36 Mio EUR).
Mein bisher prägendstes Projekt war meine Arbeit für das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München. 2012 und 2013 war ich verantwortlich für die gesamte Medienausstattung und den Ausbau der Netzwerkinfrastruktur des Museums – von Konzeption, Kostenschätzung und Ausschreibungen (nach VOB und VOL) über die Bauleitung bis zur Rechnungsprüfung. Im Laufe des Projekts habe ich als weisungsbefugter Projektmanager mit ca. 25 Mitarbeitern der ausführenden Unternehmen und eigener Assistentin zusammengearbeitet und konnte so meine Teamwork- und Führungsqualifikationen ausbauen.